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Mitleids-Tour
Pressestimmen  

hubert wolf: mitleids-tour
Hubert Wolf

Münchner AZ

Er steht in bester österreichischer Tradition von Qualtinger bis Kreisler: der Musik-Kabarettist Hubert Wolf. Seine parodistischen Texte taucht er in schwarze Tinte, während die Melodien hinterfotzig aufs Gemüt zielen – Strophe für Strophe voll sanftem Wahnsinn.

Kurier

Mitleid muß keiner haben, wenn Hubert Wolf (Stimme) und Bruno Reininger (Gitarre) einladen, höchstens mit denen, die zu Hause bleiben. Denn die Zuseher erwarten eine Menge feinst-ironische musikalische Ergüsse in einem preisgekrönten Programm …
Eine erfrischende sympathische Entdeckung …
Wolf verbindet eine Menge kluger witziger Texte und sein Talent zum Sänger mit Hilfe eines kongenialen musikalischen Zugbegleiters (Bruno Reininger) zu einer sprühenden Show.

Münchner TZ

… haben alles, was wir Piefkes an den Ösis letztendlich doch lieben: schneidenden schwarzen Humor mit Tendenz zum Morbiden und eine geradezu provokante Lässigkeit. Die Mitleids-Tour ist allerdings kein bunter Abend, sondern hier spielt ein listiger Entertainer mitleidlos mit lieb oder auch lästig gewordenen Hörgewohnheiten.

Der Standard

Der Goldene Kleinkunstnagel … Liederabend, den der charismatische Sänger und Schauspieler Hubert Wolf zusammen mit seinem – mit Fingerfertigkeit und mimischem Enthusiasmus gesegneten – Gitarristen Bruno Reininger, zwanglos in den Handlungsrahmen einer Zugfahrt stellt; mit beachtlicher Spurbreite, unaufdringlich pointiert und facettenreich interpretiert …
… würdige Sieger eines durchwegs erfreulichen Finales.

Wiener Zeitung

… ein perfekter Entertainer bringt seine Lieder leicht, locker und souverän, brillant begleitet von dem Gitarristen Bruno Reininger … ein köstlicher Spaß …

Exact Music-Magazin

… Mitleids-Tour lädt zum Schmunzeln und Nachdenken ein, und wurde verdienterweise mit dem Kleinkunstpreis „Der Goldene Kleinkunstnagel“ ausgezeichnet … die Pointen kommen auch auf der Live-CD gut …

Innstadt-Echo

… viel Gelächter wenn er mit Sang und Geste gängige Musikstile trifft und ihnen witzige Texte unterjubelt. Sehr gelungen.

Süddeutsche Zeitung

Herrlich fad Heutzutage, da man nicht mal mehr das Wetter ohne hysterische Begeisterung ankündigen kann, ist es schon sehr angenehm, wenn zwei so unerschütterlich ungelaunt auf der Bühne stehen. Hubert Wolf, der als freier Schauspieler in Wien lebt und mit seinem ersten Musikkabarett-Programm den „Goldenen Kleinkunstvogel“ gewann, und sein Gitarrist Bruno Reininger trotzen im Ox dem Gute-Laune-Terror, der Jagd nach den schnellen Lachern mit österreichischem Stoizismus und buddhahaft weiser Wurschtigkeit.

„Mitleids-Tour“ heißt ihre kleine, feine Mixtur aus Balladen und musikalischen Blues-, Country-, Rock- und Rap-Persiflagen, die mit klugem lakonischem Witz die Gefühlsschablonen des Pop vorführen, vom Greinen des ewigen Losers bis zur obercoolen Anti-alles-Attitüde. Da demonstriert Hubert Wolf als „Hoochie Coochie Mann“ das Drei-Posen-Repertoire der Rockerotik, taucht fadisiert bis ans Herz hinan mit trauerweidenschlapp hängenden Lidern ab in Lou-Reed-Jeremiaden, beheult die Tragödie eines Cowboy-Bruders, der Mommy, Daddy und seine Zähne verloren hat. Er singt vom „Hausmasta Disasta“, von Kiwaran, feschen Katzen („stückzoih zwa“), Hundstagen („Wos’d gspiast de Wöd is hundig und ned rund“) und Filzläusen, die als Menschen wiedergeboren werden („I bin a Oaschloch“).

Die Rahmenhandlung, eine Reise im Intercity mit einem Austrian-English plaudernden Schaffner, ist allerdings etwas lieblos und schludrig gestrickt. Aber das ist verzeihlich, weil es eine Freude ist, den Musiknummern der beiden zuzuhören. Vom Irish-Dog-Song über das fröhliche „Kleine Vögellied“ („Zum Mausen braucht man keine Falle/Das klappt im Gras so gut wie in der Bahnhofshalle“), bis hin zu der Geschichte von einem, der immer wieder da landet, von wo er immer wegwollte („Mein Glück reicht bis St. Pölten/Aber weiter reicht es nicht“). Das sind echte Schicksale, die sich tagtäglich nicht nur in Österreich ereignen: Die wichtigen Züge im Leben fahren ohne einen ab, und selbst wenn man einsteigt, bringen sie einen doch nur wieder dorthin zurück, wo man herkommt – alle Wege führen nach St. Pölten. Das sind die wahren menschlichen Tragödien.

Mitleids-Tour