
Hubert Wolf ist Toni Garbelotto
Bruno Reininger ist Bruno Ravioli
Zusammen sind sie das chaotischste Duo von Palermo bis Brooklyn. Ihr Leben ist geprägt von Mamma, Papst und Mafia. Der Kampf außerhalb des organisierten Verbrechens wird von Tag zu Tag gnadenloser. Der Abstand von einem Teller Spaghetti zum nächsten immer größer. Doch unsere Helden bleiben ihren Prinzipien treu: Parlare, cantare e mangiare.
Eine Show wie echter Espresso. Schwarz wie die Nacht, süß wie die Liebe und heiß wie die Hölle.

Ein amerikanischer Tourist, italienischer Herkunft, befindet sich auf einer Reise nach Rom, um den Papst zu sprechen. Ein finanzieller Engpaß zwingt ihn zu einem Zwischenstop in Vienna. Das nötige Kleingeld für die Weiterreise fordert er von den Besuchern eines klassischen Konzertabends. Schließlich geht es darum seiner „Mamma“ einen Herzenswunsch zu erfüllen. Um seinen persönlichen Angriff auf die finanzielle Privatsphäre der Besucher zu rechtfertigen, erzählt er seine Lebensgeschichte, in der sich alles um „Mamma, Papst und Mafia“ dreht.
„Mit meiner Familie ist das so eine Sache. Mein Vater war russischer Spion, meine Mutter die Tochter des mächtigsten sizilianischen Paten, und mein Onkel machte sich während der großen Hühnerrevolution einen Namen. Nachdem mein Vater verschwunden war, kümmerte sich Onkel Alfredo um mich. Er war mein Pate.
Als ich klein war, bewunderte ich ihn für seine Zauberkünste, er konnte Menschen einfach verschwinden lassen, und auch mit seinen Jungs, Johnny Hackfleisch und Franky Die Nase verstand ich mich großartig. Heute denke ich manchmal, das Problem meines Onkels war, dass er den Zauberspruch, mit dem er die Menschen wieder zurückholen konnte, nicht kannte oder ihn einfach vergessen hatte.“
„Ich kann nur gewinnen. Mein Kaffee schmeckt wie amerikanisches Schlammwasser, mein Hund wurde von der chinesischen Mafia entführt, und mein Goldfisch beging Selbstmord, mein Bruder ist ein Bastard, meine Schwester zu schön, und meine Mission ist so geheim, daß nicht mal ich sie kenne.“